Logo_SWL Ansprache unseres neuen 1.Vorsitzenden Olaf Parnemann
Home
Termine
Turniere des BSV
Vereinsturniere
Jugend
DWZ
BWZ
Berichte
Lichtenrader Herbst
Vereinschronik
Vereinsinfo
Links
Disclaimer
Impressum

Liebe Schachfreunde,

als neuer erster Vorsitzender des SW Lichtenrade möchte ich zuerst meinem Vorgänger Hendrik Haese für die jahrelange Tätigkeit für unseren Schachverein danken. Er war in der bisher schwersten Stunde des Vereins bereit, die Verantwortung zu übernehmen und rettete damals den Verein vor der Auflösung.

Nach meiner Wahl möchte ich allen Schachfreunden meine Prinzipien und Ansichten näher bringen, damit in Zukunft etwaige Diskussionen gar nicht erst entstehen.
1. Offenheit

2. Vorstandsarbeit

3. Jugendförderung

4. Das Erwachsenentraining wird deutlich stärkere
   Betonung erfahren.


5. Schachspieler, die Geld für das Spielen in den
   Mannschaften
verlangen, wird es mit mir nicht geben!

6. Erscheinung unseres Vereinsheimes

7. Entwicklung des Vereins 

zu 1.)

Jedes Vereinsmitglied kann mich jederzeit (nur bitte nicht während laufender Partien) an den Vereinsabenden zu allen Vorschlägen, Fragen und Problemen ansprechen.

zu 2.)

Meine Vorstellung von Vorstandsarbeit weicht deutlich von der unseres ehemaligen „Übervaters“ Radant ab, der sich zwar in extremer Weise für den Verein engagierte, manchmal jedoch über das Ziel hinausschoss.
Von der Art bin ich ein Teamplayer, der versucht die übrigen Vorstandsmitglieder mit Argumenten und Fakten zu überzeugen.
Der jetzige Vorstand ist ein funktionierendes und eingespieltes Team, welches versucht, die auftretenden Aufgaben gemeinschaftlich zu lösen. Gemeinschaftlich bedeutet jedoch nicht immer einstimmig, die Diskussionen werden teilweise hart in der Sache geführt.
Bisher wurde immer ein Konsens gefunden. Eine unserer absoluten Maximen ist die Offenheit nach Außen, die Entscheidungen werden weder geheim noch in Gutsherrenart gefällt, nur manchmal müssen auch unpopuläre Entscheidungen getroffen werden, die nicht jedem gefallen, oder sofort einleuchten.

Meistens gibt es jedoch zwingende Gründe für die Entscheidungen. Diese können jederzeit bei den Vorstandsmitgliedern angefragt werden.

zu 3.)

Die Jugendförderung bleibt ein wesentlicher Bestandteil der Vereinsziele. 

Unsere Jugendförderung ist im Vergleich zu vielen anderen Vereinen, nicht zuletzt dank Fabian, vorbildlich. Dies bedeutet jedoch nicht, dass diese nicht noch weiter verbessert werden kann.
Dass unsere Jugendarbeit gut ist, sieht man daran, dass unsere Jugendlichen schachliche Fortschritte machen und in wenigen Jahren die ersten Mannschaften bedeutend verstärken werden.
Dies ist auch das primäre Ziel von Fabian und mir, die eigenen Jugendlichen zu halten und damit den Verein mittelfristig voran zu bringen. Wir wollen durch „Eigengewächse“ den Verein nach oben bringen, nicht durch Zukäufe!

zu 4.)

Ein anfangs von mir unterschätztes Phänomen ist der Wunsch einiger älterer Mitglieder, sich mit Hilfe eines qualifizierten Trainers weiterzuentwickeln. Meine Erfahrungen anfangs der 90er Jahre bei SWL mit IM Ralf Schöne waren eher negativ. Denn so nett Ralf auch ist, seine Trainingsmethoden waren sicherlich verbesserungswürdig und haben sich seit dieser Zeit nicht wesentlich verändert, wie ich mich bei Königsjäger Südwest überzeugen konnte. Daher schlief die ganze Sache damals ein und wurde letztendlich nur noch von einigen wenigen benutzt, um ihre Königsindischen Varianten  auszuanalysieren. Dies kann und soll nicht wieder passieren.
Der Ansatz der bei unserem Training verfolgt wird, ist ein tieferes Schachverständnis zu entwickeln. Die weitere Entwicklung dieses Trainings bleibt abzuwarten.

zu 5.)

Eigentlich ein Punkt, der keiner Erwähnung bedürfte, leider jedoch historisch im Verein belegt ist und nicht verschwiegen werden soll. Außerhalb des Vereins ist die Wahrnehmung von SWL dadurch geprägt, dass in den 90er Jahren der Verein durch aggressive Zukäufe von Spitzenspielern vorangebracht wurde.
Daher ist noch heute die allgemeine Meinung von SWL die, dass wir mit Geldscheinen für neue Spieler nur so um uns werfen.

Dies ist aktuell nicht der Fall, kein Spieler bekommt Geld, und das wird es in Zukunft auch nicht geben!

Wenn Gelder investiert werden, dann in Training, dass allen zugute kommt.

zu 6.)

Zum Abschluss noch ein paar Worte zur nahen Zukunft:
Wie Ihr Euch überzeugen könnt, haben sich dank Charlie und Willi Nehlich (Meinen persönlichen Dank an die Beiden!) zwei neue Schränke bei uns eingefunden, die den hässlichen alten Schrank ablösen werden. Diese sollen unsere wertvollsten Güter aufnehmen und werden abschließbar sein. Durch den entstehenden Platz wird es möglich sein, den Weltmeisterraum besser zu nutzen und die Tischaufstellung zu optimieren.

Mein Wunsch ist es außerdem, den Weltmeisterraum zu renovieren, bei objektiver Betrachtung hinterlässt dieser einen ramponierten Eindruck. Freiwillige können sich jederzeit bei mir melden. Auch über Sachspenden freut sich der Verein.

Unsere Homepage wird in wenigen Wochen jetzt wirklich online gehen, die Anmeldung ist schon geschehen. Dann wird auch endlich ein neues Schild den Glaskasten zieren.

zu 7.)
 
Wisst Ihr eigentlich, wie viele Mitglieder wir vor 2 Jahren waren?

Es waren um die Zwanzig. Heute sind an die 60 Mitglieder stark und dabei soll es lange noch nicht bleiben! Ich finde diese Entwicklung einfach grandios.

Olaf Parnemann

1. Vorsitzender